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Aktuelles

Kreissporttag 2018 des KSB Goslar in Kirchberg:


KSB-Vorstand  
Der neue Vorstand (v . li.) mit Annett Panterodt, Markus Freitag, Torsten Denker, Horst Knobloch, Dr. Johann Alberts, Sigrid Weise, Volker Bäcker, Andrea Wilhelm-Opel und Norbert Pidde. Foto: Björn Gabel/Goslarsche Zeitung

Als Volker Bäcker vor zwölf Jahren zum ersten Mal an die Spitze des Kreissportbundes (KSB) Goslar gewählt wurde, da war ihm schon ein wenig mulmig. Ein proppenvoller Saal im Seesener „Wilhelmsbad“, hochemotionale Diskussionen um eine Beitragserhöhung – der Kreissporttag 2006 hat sich in Bäckers Gedächtnis eingebrannt.

Die turnusmäßige Rückkehr des höchsten Organs des Sports im Landkreis in das Seesener Stadtgebiet verlief diesmal viel ruhiger. Von den 230 Sportvereinen im Landkreis hatte nicht einmal jeder Zehnte einen Vertreter in das Dorfgemeinschaftshaus Kirchberg geschickt, und bis auf eine kleinere Diskussion um die überarbeitete Satzung herrschte Harmonie. Nach etwas mehr als zwei Stunden war die Tagesordnung abgearbeitet.

Alle Ämter besetzt

Flott ging es bei den Wahlen zu. Der gesamte Vorstand wurde einstimmig bestätigt, Gegenkandidaten Fehlanzeige. Auch Lehrwart Horst Knobloch, schon geschlagene 52 Jahre dabei, hängte noch eine Amtsperiode dran. Mit Annett Panterodt aus Hahnenklee fand sich zudem eine Kandidatin für das zuletzt vakante Amt der Schriftführerin. „Endlich eine Frau mehr“, zeigte sich Schatzmeisterin Andrea Wilhelm-Opel begeistert. Sie bekam auch noch den Wunsch nach einer dritten Kassenprüferin erfüllt.

Finanziell geht es dem Kreissportbund gut, der sogar angehalten ist, seine Rücklagen abzuschmelzen. Dennoch kündigte Bäcker Beitragserhöhungen an. Der Landessportbund (LSB) will auf seinem Landessporttag am 17. November in Osnabrück beschließen, dass die Abgaben von 2020 an steigen. Für Erwachsene werden 4,30 Euro statt bisher 3,80 Euro fällig, für Jugendliche 2,90 statt 2,60. Nur bei Kindern bleibt alles wie gehabt.

Weil der KSB Goslar bisher unter dem vom LSB festgelegten Mindestbeitrag liegt, kommt ein weiterer Aufschlag hinzu. Für Kinder sind ein 1 Euro (plus 20 Cent), für Jugendliche 1,50 Euro (plus 30 Cent) und für Erwachsene 2 Euro (plus 50 Cent) zu berappen. Es wäre die erste Erhöhung im KSB seit 2006, die für fünf Jahre festgeschrieben werden soll. Der Landessportbund wolle damit ein Zeichen an die Landespolitik setzen. Er erhofft sich, so Bäcker, eine höhere Sportförderung, will dazu aber auch angemessene Eigenmittel aufweisen.

Klare Mehrheiten

Bäcker geht davon aus, dass die Vorschläge durchgehen. Probeabstimmung hätten Mehrheiten von 90 Prozent erbracht. Eine der wenigen Nein-Stimmen kam vom Goslarer Kreisvorsitzenden selbst, wie er sagte. In Osnabrück sollen zudem Maßnahmen zur Erleichterung beim Sportstättenbau beschlossen werden, auch wird es neue Richtlinien für die Auszahlung von Übungsleiterpauschalen geben.

Personelle Entwicklungen deuten sich auch in der Sportregion an. Der Kreis Wolfenbüttel, der zusammen mit dem Stadtsportbund Braunschweig und Goslar seit vier Jahren eine Einheit bildet, soll eine volle Stelle für einen Sportreferenten bekommen. Das, so die Hoffnung, soll die Sportregion voranbringen. Für den vom LSB zwangsverordneten Zusammenschluss besteht noch Verbesserungsbedarf, wie Bäcker und Otto Schlieckmann, Vorsitzender des Braunschweiger Stadtsportbundes, durchblicken ließen.

Ehrungen gab es für drei Vorstandsmitglieder: Andrea Wilhelm-Opel erhielt die Silberne Ehrennadel des LSB, Sigrid Weise und Volker Bäcker die Ausgabe in Bronze.

Björn Gabel (bga) /Goslarsche Zeitung

 

 

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